Fragen und Antworten zum E-Motorrad
Elektro-Motorrad-Ratgeber: Welches E-Motorrad ist das richtige für Dich?
Elektro-Motorräder verbinden das Fahrgefühl eines Motorrads mit einem elektrischen Antrieb. Vom kompakten E-Motorrad für tägliche Wege bis zum leistungsstärkeren Modell für längere Touren unterscheiden sich Geschwindigkeit, Motorleistung, Akku, Reichweite und Ausstattung teilweise erheblich.
Doch welches Elektromotorrad passt zu Dir? Welchen Führerschein brauchst Du? Wie viel kW darfst Du mit A1 oder A2 fahren? Welche Reichweite solltest Du einplanen und worauf kommt es beim Akku an?
Unser Elektro-Motorrad-Ratgeber beantwortet die wichtigsten Fragen rund um Kauf, Technik und Nutzung.
Elektro-Motorräder schnell erklärt
Was ist ein Elektro-Motorrad?
Ein Elektro-Motorrad wird von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben. Die benötigte Energie liefert ein Akku.
Die Bedienung ähnelt bei vielen Modellen einem klassischen Motorrad. Beschleunigt wird in der Regel über einen Gasgriff, während die Bremsen über entsprechende Bedienelemente betätigt werden.
Je nach Modell unterscheiden sich:
Motorleistung · Höchstgeschwindigkeit · Akkukapazität · Reichweite · Fahrzeuggröße · Gewicht · Ausstattung
Für die rechtliche Einordnung sind die technischen Daten und die Fahrzeugpapiere des jeweiligen Modells entscheidend.
Führerschein & Fahrzeugklassen
Welchen Führerschein brauche ich für ein Elektro-Motorrad?
Welcher Motorradführerschein erforderlich ist, hängt von der rechtlichen Fahrzeugklasse und den technischen Daten des Elektromotorrads ab.
Bei Elektro-Motorrädern spielen insbesondere Motorleistung und Leistungsgewicht eine Rolle.
Je nach Fahrzeug können die Führerscheinklassen A1, A2 oder A erforderlich sein.
Elektro-Motorrad mit Führerschein A1
Die Führerscheinklasse A1 kann in Deutschland grundsätzlich ab 16 Jahren erworben werden.
Bei elektrisch angetriebenen Motorrädern ist insbesondere die zulässige Motorleistung entscheidend. Für entsprechende Fahrzeuge der Klasse A1 gilt eine Motorleistung von höchstens 11 kW und ein Verhältnis von Leistung zu Gewicht von höchstens 0,1 kW/kg.
Ob ein bestimmtes Elektro-Motorrad tatsächlich mit A1 gefahren werden darf, ergibt sich aus seiner Fahrzeugklasse und den Fahrzeugpapieren.
Elektro-Motorrad mit Führerschein A2
Die Führerscheinklasse A2 kann grundsätzlich ab 18 Jahren erworben werden.
Sie umfasst entsprechende Motorräder mit einer Motorleistung von höchstens 35 kW und einem Verhältnis von Leistung zu Gewicht von höchstens 0,2 kW/kg.
Auch hier solltest Du beim Kauf nicht allein auf die beworbene Leistung schauen, sondern die Fahrzeugpapiere des jeweiligen E-Motorrads prüfen.
Elektro-Motorrad mit Führerschein A
Die Führerscheinklasse A ermöglicht das Fahren von Motorrädern ohne die Leistungsbeschränkungen der Klassen A1 und A2.
Der Direkteinstieg ist grundsätzlich ab 24 Jahren möglich.
Wer bereits mindestens zwei Jahre die Klasse A2 besitzt, kann die Klasse A unter den entsprechenden Voraussetzungen bereits ab 20 Jahren erwerben.
Elektro-Motorrad mit B196
Darf ich mit B196 ein Elektro-Motorrad fahren?
Auch Elektro-Motorräder können unter die Berechtigung der Schlüsselzahl B196 fallen, sofern das konkrete Fahrzeug die dafür geltenden Voraussetzungen erfüllt.
Die Berechtigung umfasst entsprechende Krafträder mit einer Motorleistung von maximal 11 kW und einem Verhältnis von Leistung zu Gewicht von höchstens 0,1 kW/kg.
Für B196 musst Du mindestens 25 Jahre alt sein und die Fahrerlaubnis der Klasse B seit mindestens fünf Jahren besitzen. Zusätzlich ist die vorgeschriebene Fahrerschulung erforderlich.
Eine gesonderte praktische Fahrerlaubnisprüfung ist für die Eintragung der Schlüsselzahl 196 nicht vorgesehen.
Wichtig: B196 gilt nur innerhalb Deutschlands.
Geschwindigkeit & Straßenzulassung
Wie schnell fährt ein Elektro-Motorrad?
Die Geschwindigkeit von Elektro-Motorrädern unterscheidet sich je nach Modell erheblich.
Neben Fahrzeugen für kürzere Alltagsstrecken gibt es leistungsstärkere E-Motorräder mit deutlich höheren Geschwindigkeiten.
Die Höchstgeschwindigkeit allein entscheidet jedoch nicht darüber, welchen Führerschein Du benötigst. Entscheidend ist die rechtliche Einordnung des konkreten Fahrzeugs.
Darf ein Elektro-Motorrad auf die Autobahn?
Für die Nutzung von Autobahnen und Kraftfahrstraßen muss ein Kraftfahrzeug eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von mehr als 60 km/h besitzen.
Ein Elektro-Motorrad, das diese Voraussetzung nicht erfüllt, darf dort nicht gefahren werden.
Zusätzlich muss das Fahrzeug selbstverständlich für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sein.
Akku, Laden & Reichweite
Welche Akkus werden bei Elektro-Motorrädern verwendet?
Bei Elektro-Motorrädern kommen unterschiedliche Akkusysteme zum Einsatz. Bei vielen aktuellen Modellen werden Lithium-Akkus verwendet.
Wichtige Angaben beim Vergleich sind:
Akkuspannung · Kapazität · Energieinhalt · Ladezeit · Gewicht · Entnehmbarkeit · Reichweite
Die Angaben des jeweiligen Herstellers und die technischen Daten des Fahrzeugs sind dabei entscheidend.
Fest verbauter oder entnehmbarer Akku?
Einige Elektro-Motorräder besitzen einen entnehmbaren Akku. Dieser kann bei entsprechend dafür ausgelegten Modellen außerhalb des Motorrads geladen werden.
Das kann interessant sein, wenn am Stellplatz keine geeignete Lademöglichkeit vorhanden ist.
Bei anderen E-Motorrädern ist der Akku fest im Fahrzeug verbaut und wird direkt am Motorrad geladen.
Wie lade ich den Akku richtig?
Verwende ausschließlich ein für das jeweilige Akkusystem vorgesehenes Ladegerät und beachte die Herstellerangaben.
Ladezeiten, Temperaturen und Vorgaben für längere Standzeiten können sich abhängig von Akkutechnik und Hersteller unterscheiden.
Weist der Akku ungewöhnliche Verformungen, sichtbare Beschädigungen oder andere Auffälligkeiten auf, solltest Du ihn nicht einfach weiterverwenden oder laden. Beachte in diesem Fall die Herstellerhinweise und lasse ihn gegebenenfalls fachgerecht prüfen.
Welche Reichweite hat ein Elektro-Motorrad?
Die Reichweite eines E-Motorrads kann sich von Modell zu Modell erheblich unterscheiden.
Die tatsächlich erreichbare Strecke wird unter anderem beeinflusst durch:
Akkukapazität · Geschwindigkeit · Fahrergewicht · Zuladung · Außentemperatur · Steigungen · Gegenwind · Reifendruck · Fahrweise
Bei der Auswahl solltest Du deshalb nicht nur die angegebene maximale Reichweite betrachten, sondern auch Deine typischen täglichen Strecken berücksichtigen.
Plane zusätzlich eine ausreichende Reichweitenreserve ein.
Zweiter Akku für längere Strecken?
Bei ausgewählten Elektro-Motorrädern kann ein zusätzlicher oder zweiter Akku genutzt werden.
Dadurch kann sich die insgesamt verfügbare Fahrstrecke erhöhen.
Eine pauschale Verdoppelung der tatsächlichen Reichweite sollte daraus jedoch nicht abgeleitet werden, da die erreichbare Strecke von zahlreichen weiteren Faktoren beeinflusst wird.
Motorleistung & Fahrverhalten
Wie viel kW sollte ein Elektro-Motorrad haben?
Welche Motorleistung zu Dir passt, hängt von Deinem Führerschein, dem gewünschten Einsatzbereich und dem konkreten Fahrzeug ab.
Für tägliche Stadtfahrten können andere Anforderungen gelten als für längere Überlandstrecken.
Vergleiche deshalb nicht nur die kW-Angabe, sondern auch:
Höchstgeschwindigkeit · Leistungsgewicht · Beschleunigung · Reichweite · Fahrzeuggewicht · maximale Zuladung
Besonders wichtig: Die Motorleistung kann Auswirkungen darauf haben, welcher Führerschein für das jeweilige Elektro-Motorrad erforderlich ist.
Ausstattung & Komfort
Welche Ausstattung ist beim Elektro-Motorrad wichtig?
Die Ausstattung unterscheidet sich je nach Modell und Fahrzeugklasse.
Beim Vergleich können unter anderem folgende Punkte interessant sein:
Bremsanlage · Bereifung · Beleuchtung · Blinker · Spiegel · Display · Sitzhöhe · Stauraum · Akkuanzeige · Ladeanschluss · Fahrmodi
Welche Ausstattung gesetzlich erforderlich ist, richtet sich nach der Fahrzeugklasse und Genehmigung des jeweiligen Modells.
Versicherung, Helm & Nutzung
Muss ein Elektro-Motorrad versichert werden?
Ein für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassenes Elektro-Motorrad benötigt den für seine Fahrzeugklasse vorgeschriebenen Versicherungsschutz.
Welche Versicherungs- und Zulassungsform erforderlich ist, hängt vom konkreten Fahrzeug ab.
Neben der vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung können je nach Fahrzeugwert und persönlichem Absicherungswunsch zusätzliche Versicherungsbausteine interessant sein.
Muss ich beim Elektro-Motorrad einen Helm tragen?
Beim Fahren eines entsprechenden Elektro-Motorrads im öffentlichen Straßenverkehr ist grundsätzlich ein geeigneter Schutzhelm zu tragen.
Unabhängig von den gesetzlichen Vorgaben gehört geeignete Motorrad-Schutzkleidung zu einer vernünftigen Ausrüstung für Fahrten mit einem E-Motorrad.
Pflege & Kontrolle
Muss ein Elektro-Motorrad gewartet werden?
Auch ein Elektro-Motorrad benötigt regelmäßige Kontrollen und Wartungsarbeiten.
Beachte die vom Hersteller vorgegebenen Wartungsintervalle und kontrolliere insbesondere:
Bremsen · Reifen und Reifendruck · Beleuchtung · Lenkung · Fahrwerk · elektrische Komponenten · Akku
Welche Arbeiten und Intervalle für Dein Fahrzeug vorgesehen sind, findest Du in der Bedienungs- beziehungsweise Wartungsanleitung.
Welches Elektro-Motorrad passt zu mir?
Vor dem Kauf solltest Du Dir zunächst überlegen, wie Du Dein E-Motorrad hauptsächlich nutzen möchtest.
Für kurze tägliche Wege können andere Anforderungen gelten als für längere Touren oder regelmäßige Überlandfahrten.
Vergleiche insbesondere:
Führerscheinklasse · Motorleistung · Höchstgeschwindigkeit · Reichweite · Akku · Ladezeit · Fahrzeuggewicht · maximale Zuladung · Sitzhöhe · Fahrzeugabmessungen · Ausstattung
Elektro-Motorräder vergleichen und passendes Modell finden
Ob Elektro-Motorrad bis 11 kW für A1 beziehungsweise B196, E-Motorrad für A2 oder leistungsstärkeres Modell für die Klasse A – entscheidend ist, dass Fahrzeug, Fahrerlaubnis und Dein gewünschter Einsatzbereich zusammenpassen.
Nutze unseren Elektro-Motorrad-Ratgeber, vergleiche die verschiedenen Modelle und finde das passende E-Motorrad für Deine täglichen Wege und nächsten Touren.
Elektro-Auto-Ratgeber: Welcher Kabinenroller oder welches kleine E-Auto passt zu Dir?
Elektro-Kabinenroller und kleine Elektroautos bieten eine kompakte Möglichkeit, elektrisch unterwegs zu sein. Geschlossene Kabine, Sitzplatz, Stauraum und unterschiedliche Reichweiten machen diese Fahrzeuge für verschiedene Einsatzbereiche interessant.
Doch welcher Elektro-Kabinenroller passt zu Dir? Darfst Du ihn mit dem Führerschein AM fahren? Wie schnell darf er sein? Welche Versicherung benötigst Du und worauf solltest Du bei Akku und Reichweite achten?
Unser Elektro-Auto-Ratgeber beantwortet die wichtigsten Fragen rund um Kabinenroller und kompakte E-Autos.
Elektro-Kabinenroller schnell erklärt
Was ist ein Elektro-Kabinenroller?
Ein Elektro-Kabinenroller ist ein kompaktes, elektrisch angetriebenes Fahrzeug mit geschlossener oder weitgehend geschlossener Fahrgastzelle.
Je nach Modell gibt es Kabinenroller mit unterschiedlichen:
Geschwindigkeiten · Motorleistungen · Akkus · Reichweiten · Fahrzeuggrößen · Sitzplatzkonzepten · Ausstattungen
Einige Modelle sind für eine Person ausgelegt, andere dürfen zwei Personen befördern. Ob ein Fahrzeug tatsächlich als Zweisitzer genutzt werden darf, ergibt sich aus der Genehmigung und den Fahrzeugpapieren.
Was ist der Unterschied zwischen Kabinenroller und Elektroauto?
Die Begriffe Kabinenroller, Elektro-Kabinenfahrzeug, Mini-Elektroauto und kleines E-Auto werden im Handel teilweise für sehr unterschiedliche Fahrzeuge verwendet.
Für die rechtliche Einordnung ist die Bezeichnung jedoch nicht entscheidend.
Wichtig sind die Fahrzeugklasse, technischen Daten und Fahrzeugpapiere des konkreten Modells.
Führerschein & Fahrzeugklasse
Welchen Führerschein brauche ich für einen Elektro-Kabinenroller?
Nicht jeder Elektro-Kabinenroller darf automatisch mit dem Führerschein AM gefahren werden.
Zur Fahrerlaubnisklasse AM gehören unter anderem leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge der Fahrzeugklasse L6e.
Ist ein Kabinenroller entsprechend eingestuft, kann er mit einer Fahrerlaubnis gefahren werden, die zum Führen dieser Fahrzeugklasse berechtigt.
Andere Kabinenroller und kleine Elektroautos können dagegen einer anderen Fahrzeugklasse angehören und eine andere Fahrerlaubnis voraussetzen.
Entscheidend sind deshalb immer die Fahrzeugpapiere des jeweiligen Modells.
Darf ich einen Kabinenroller mit Führerschein AM fahren?
Ist der Kabinenroller als entsprechendes leichtes vierrädriges Kraftfahrzeug der Klasse L6e eingestuft, gehört diese Fahrzeugklasse zum Umfang der Fahrerlaubnisklasse AM.
Der Führerschein AM kann in Deutschland grundsätzlich ab 15 Jahren erworben werden. Bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres darf von der Fahrerlaubnis AM nur im Inland Gebrauch gemacht werden.
Auch die Führerscheinklasse B schließt AM ein.
Brauche ich für jeden Kabinenroller einen Führerschein?
Das hängt vom konkreten Fahrzeug ab.
Deshalb solltest Du vor dem Kauf prüfen:
Fahrzeugklasse · Höchstgeschwindigkeit · Motorleistung · Genehmigung · erforderliche Fahrerlaubnis
Verlasse Dich bei der Führerscheinfrage nicht allein auf Geschwindigkeit oder Motorleistung.
Für wen sind Elektro-Kabinenroller geeignet?
Ein Elektro-Kabinenroller kann für ganz unterschiedliche Fahrer interessant sein.
Die Fahrzeuge richten sich nicht ausschließlich an Senioren oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Je nach Modell und Fahrerlaubnis können sie beispielsweise auch für Pendler, Berufstätige, jüngere Fahrer oder Personen interessant sein, die ein kompaktes Fahrzeug für tägliche Wege suchen.
Die geschlossene Kabine bietet gegenüber offenen Zwei- oder Dreirädern einen Schutz vor Regen und Wind.
Durch die kompakten Fahrzeugabmessungen können Kabinenroller außerdem interessant sein, wenn für den täglichen Einsatz kein großes Auto benötigt wird.
1-Sitzer oder 2-Sitzer?
Darf ich mit einem Kabinenroller zu zweit fahren?
Nicht jeder Elektro-Kabinenroller ist für zwei Personen zugelassen.
Einige Modelle besitzen nur einen genehmigten Sitzplatz, während andere als Zweisitzer ausgelegt sind.
Bei einem Kabinenroller mit zwei Sitzplätzen können diese je nach Konstruktion nebeneinander oder hintereinander angeordnet sein.
Entscheidend ist die in den Fahrzeugpapieren eingetragene Zahl der Sitzplätze.
Akku, Laden & Reichweite
Welche Akkus gibt es bei Elektro-Kabinenrollern?
Je nach Modell kommen unterschiedliche Akkusysteme zum Einsatz.
Bei der Auswahl solltest Du insbesondere auf folgende Angaben achten:
Akkutyp · Spannung · Kapazität · Energieinhalt · Ladezeit · Reichweite · Entnehmbarkeit
Die Größe des Akkus allein bestimmt jedoch nicht die tatsächlich erreichbare Reichweite.
Fest verbauter oder entnehmbarer Akku?
Bei einigen Elektro-Kabinenrollern ist der Akku fest im Fahrzeug eingebaut. Andere Modelle können über einen entnehmbaren Akku verfügen.
Ein entnehmbarer Akku kann interessant sein, wenn sich am Stellplatz keine geeignete Lademöglichkeit befindet.
Ob und wie ein Akku außerhalb des Fahrzeugs geladen werden darf, richtet sich nach dem jeweiligen Modell und den Herstellerangaben.
Welche Reichweite hat ein Elektro-Kabinenroller?
Die Reichweite unterscheidet sich je nach Fahrzeug und Akkuausstattung teilweise erheblich.
Die tatsächlich erreichbare Strecke wird unter anderem beeinflusst durch:
Akkukapazität · Geschwindigkeit · Fahrergewicht · Zuladung · Außentemperatur · Steigungen · Gegenwind · Reifendruck · Fahrweise
Wenn Du Deinen Kabinenroller regelmäßig für längere Strecken nutzen möchtest, solltest Du eine ausreichende Reichweitenreserve berücksichtigen.
Laden & tägliche Nutzung
Wo kann ich einen Elektro-Kabinenroller laden?
Die Lademöglichkeiten unterscheiden sich je nach Fahrzeug.
Viele Modelle können mit dem dafür vorgesehenen Ladegerät an einer geeigneten Stromquelle geladen werden. Andere Fahrzeuge können über abweichende Ladesysteme verfügen.
Prüfe deshalb vor dem Kauf:
Ladeanschluss · Ladegerät · Ladezeit · benötigte Stromversorgung · Möglichkeit zum Laden am Stellplatz
So kannst Du besser einschätzen, ob sich das Fahrzeug problemlos in Deinen Alltag integrieren lässt.
Versicherung & Zulassung
Welche Versicherung benötigt ein Elektro-Kabinenroller?
Für versicherungspflichtige Kraftfahrzeuge ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung vorgeschrieben.
Sie dient der Absicherung von Schäden, die durch den Gebrauch des Fahrzeugs beispielsweise anderen Personen oder Sachen entstehen.
Welche Form der Zulassung, des Kennzeichens und des Versicherungsnachweises benötigt wird, richtet sich nach der jeweiligen Fahrzeugklasse.
Ist eine Kaskoversicherung sinnvoll?
Zusätzlich zur vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung kannst Du prüfen, ob eine Teil- oder Vollkaskoversicherung für Deinen Kabinenroller sinnvoll ist.
Welche Schäden versichert sind, hängt vom gewählten Tarif und Versicherungsvertrag ab.
Vor Abschluss solltest Du darauf achten, dass Dein konkretes Fahrzeug vom jeweiligen Tarif erfasst wird.
Ausstattung & Komfort
Welche Ausstattung kann ein Elektro-Kabinenroller haben?
Je nach Modell unterscheiden sich Elektro-Kabinenroller deutlich bei ihrer Ausstattung.
Mögliche Ausstattungsmerkmale sind beispielsweise:
Heizung · Lüftung · elektrische Fensterheber · Zentralverriegelung · Rückfahrkamera · Display · Radio · USB-Anschluss · Stauraum · verstellbarer Sitz
Welche Ausstattung tatsächlich vorhanden ist, findest Du in der jeweiligen Produktbeschreibung.
Hat jeder Kabinenroller eine Heizung?
Nein. Eine Heizung gehört nicht automatisch zur Ausstattung jedes Elektro-Kabinenrollers.
Wenn Du das Fahrzeug ganzjährig nutzen möchtest, solltest Du deshalb gezielt auf Heizung, Lüftung und weitere Komfortfunktionen achten.
Was spricht für einen Elektro-Kabinenroller?
Kabinenroller verbinden kompakte Fahrzeugabmessungen mit einer geschlossenen Fahrgastzelle.
Sie können beispielsweise für Einkäufe, Arbeitswege, Arzttermine, Besuche oder Freizeitfahrten genutzt werden.
Interessant können insbesondere folgende Eigenschaften sein:
kompakte Abmessungen · geschlossene Kabine · unterschiedliche Reichweiten · 1- oder 2-Sitzer je nach Modell · verschiedene Geschwindigkeitsklassen · unterschiedliche Komfortausstattungen
Welches Fahrzeug am besten passt, hängt jedoch immer von Deinen persönlichen Anforderungen ab.
Worauf sollte ich beim Kauf eines Kabinenrollers achten?
Vor dem Kauf solltest Du nicht nur Preis und Optik vergleichen.
Besonders wichtig sind:
Fahrzeugklasse · benötigter Führerschein · Höchstgeschwindigkeit · Motorleistung · Reichweite · Akkutyp · Ladezeit · Anzahl der zugelassenen Sitzplätze · maximale Zuladung · Fahrzeugabmessungen · Heizung und Ausstattung
Überlege außerdem, welche Strecken Du normalerweise zurücklegst und wo Du das Fahrzeug laden kannst.
Welcher Elektro-Kabinenroller passt zu mir?
Für kurze tägliche Wege können andere Anforderungen gelten als für längere Pendelstrecken.
Möchtest Du regelmäßig eine zweite Person mitnehmen, benötigst Du ein entsprechend für zwei Personen zugelassenes Fahrzeug. Möchtest Du den Kabinenroller im Winter nutzen, können Heizung und Lüftung bei der Auswahl eine größere Rolle spielen.
Auch die benötigte Fahrerlaubnis solltest Du bereits vor dem Kauf berücksichtigen.
Elektro-Kabinenroller & kleine E-Autos vergleichen
Ob kompakter Elektro-Kabinenroller, Zweisitzer oder kleines Elektroauto – entscheidend ist, dass Fahrzeugklasse, Führerschein, Reichweite und Ausstattung zu Deinem geplanten Einsatz passen.
Nutze unseren Elektro-Auto-Ratgeber, vergleiche die verschiedenen Modelle und finde den passenden Kabinenroller oder das passende kleine E-Auto für Deine täglichen Wege.